Projekte

Rita Deschler
Rita Deschler

Kindergärten in Kunststücke verwandeln

Die Bildhauerin und Spielpädagogin Rita Deschler strebt danach, Pädagogik für Kinder mit künstlerischer Erziehung zu verbinden. Dabei gehen ihre Konzepte über die üblichen Methoden hinaus. Immer wieder sucht sie nach neuen Formen, bei denen die Kunst zu verantwortungsvollem pädagogischem Handeln führen kann. Wie so etwas aussehen kann, zeigt sie regelmäßig bei der Entwicklung neuer Aktionen. Zur Erntedankzeit im Herbst 2008 etwa entstand das farbenfrohe Fest ...zum gedeckten Tisch. Kinder, Eltern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Evangelischen Kindergartens Schallstadt trafen sich, um gemeinsam zu kochen und an einer langen, geschmückten Tafel für 80 Familien teilzunehmen.

Kunst in der Gemeinschaft ist auch ein Thema der Spiegelbilder. An der Kreation dieser Idee war Rita Deschler bereits 2006 beteiligt. Sie ist langfristig angelegt und greift Mimiken und Gesten der Kinder auf, die als Orientierung für weitere Arbeit dienen. Zu den ersten Projekten gehörte das Thema Farbe. Die Kinder lernten die Herkunft von Farben in der Natur und Mischtechniken kennen.

 

Kirsten Grams
Kirsten Grams

Über die Pläne hinaus

Kirsten Grams ist Eurythmistin und engagiert sich dabei auch im Dialog mit anderen Künsten. Sie hat die Freiheit in ihrer Förderzeit unter anderem dazu genutzt, ein Eurythmieprojekt weiterzuentwickeln. Es ist viel mehr entstanden, als anfangs geplant war – durch ihre Arbeit haben sich Kontakte zwischen anderen entwickelt, die weiterwirken und jetzt unabhängig von ihr sind. Dazu gehört zum Beispiel der Austausch Hamburger Schulen mit der indonesischen Jugendumweltbewegung.